We currently have problems with the site and are working on a solution. Thanks for your patience!

BLÅKLÄDERS LIEFERANTEN CODE OF CONDUCT

Dieser Code of Conduct betrifft alle Lieferanten, die in die Herstellung und Lieferung von Blåkläder Produkten involviert sind. Während Blåkläder versteht, dass es verschiedene gesetzliche und kulturelle Gegebenheiten gibt, in denen die Fabriken auf der ganzen Welt arbeiten, legt dieser Code of Conduct die Grundvoraussetzungen fest, die alle Lieferanten erfüllen müssen, wenn sie mit Blåkläder arbeiten möchten. Die im Code of Conduct festgelegten Bedingungen sind lediglich Mindestanforderungen.   
Die Lieferanten müssen relevante UN Konventionen und internationale Bestimmungen einhalten, wie zum Beispiel ILO Konventionen 29 (Zwangsarbeit), 87 (Vereinigungsfreiheit), 98 (Recht auf Organisationen und Tarifverhandlungen), 100 (Gleiche Vergütung), 105 (Abschaffung der Zwangsarbeit), 111 (Diskriminierung), 138 (Mindestalter) and 182 (Schlimmste Formen der Kinderarbeit). Andere etablierte Gesellschaftsregeln und Grundsätze des Völkerrechts als die, die in diesem Code of Conduct festgehalten sind, sollten auch im Code of Conduct inbegriffen und abgedeckt sein. Die Lieferanten sind dafür verantwortlich, dass alle Fabriken, die in die Herstellung von Blåkläder Produkten involviert sind, diesem Code of Conduct folgen, egal ob sie die relevanten Fabriken besitzen oder nicht. 

 

 

1. ALLGEMEINER GRUNDSATZ 

Die Lieferanten, die Blåkläder Produkte herstellen, stehen in vollem Einklang mit allen zutreffenden Gesetzen, Regeln und Grundsätzen, inklusive dieser, die Arbeit, Arbeitnehmer Gesundheit und Sicherheit entsprechen. Sollte eine der folgenden Vorraussetzungen aus diesem Code of Conduct gegen das zutreffende nationale Recht in einem Land oder Gebiet verstoßen, so ist dem nationalen Gesetz stets zu folgen. In solch einem Fall müssen die Lieferanten Blåkläder sofort informieren, wenn sie den Code of Conduct erhalten oder wenn das nationale Gesetz eingeführt wird. Dennoch muss betont werden, dass die Anforderungen von Blåkläder in diesem Code of Conduct nicht auf die Anforderungen des nationalen nicht zwingenden Rechts beschränkt werden dürfen. Die Lieferanten müssen Blåkläder und/oder Vertretern unbeschränkten Zugriff zu seinem oder seines Sub-Lieferanten Anlagen und allen relevanten Aufnahmen jederzeit gewähren, ob von Blåkläder oder Vertretern angekündigt oder nicht.

 

 

2. DISKRIMINIERUNG  

Die Lieferanten müssen Arbeiter auf Basis ihres Könnens im Job und niemals auf Basis ihres Glaubens, Rasse, Farbe, Geschlecht, Nationalität, Religion, Alter, Mutterschaft, Familienstand oder anderen persönlichen Eigenschaften einstellen. Die Lieferanten müssen Arbeitnehmern Löhne zahlen und Unterstützungsleistungen anbieten ohne Beachtung von den zuvor genannten Eigenschaften.



 

3. KINDERARBEIT 

Ein “Kind”, in diesem Zusammenhang, ist eine Person, die jünger als fünfzehn (15) Jahre ist oder als Ausnahme vierzehn (14) in Ländern, die mit dem Artikel 2,4 in der ILO Knovention Nr. 138 (Mindestalter) abgedeckt sind. Die Lieferanten dürfen keine Kinderarbeit ausüben unter Verstoß der lokalen Gesetze der Länder der Lieferanten oder durch das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Kinderrechte, Artikel 32.1. Die Lieferanten werden gefördert, um rechtmäßige Ausbildungsprogramme für den pädagogischen Nutzen der Arbeitnehmer zu entwickeln, vorausgesetzt, dass alle Teilnehmer die gesetzliche Mindestaltersanforderung erfüllen. Jeder Arbeitnehmer, der bei einem Lieferanten eingestellt ist, muss das zutreffende Mindestalter erfüllen. Die Lieferanten müssen alle zutreffenden Kinderarbeitsgesetze einhalten, inklusive Einstellung, Löhne, Arbeitsstunden, Überstunden und Arbeitsbedingungen. Die Lieferanten müssen offizielle Dokumentationen über jeden Arbeiter führen, die das Geburtsdatum bestätigen.   

 

 

 

4. LÖHNE UND ARBEITSSTUNDEN 

Die Lieferanten müssen Arbeitsstunden, Löhne und Überstundenabbau in Übereinstimmung mit den zutreffenden lokalen Gesetzen bestimmen. Arbeitnehmern muss mindestens der gesetzliche Mindestlohn gezahl und Überstunden kompensiert oder der örtliche Industriestandard gezahlt werden, jenachdem welcher höher ist. Während davon ausgegangen wird, dass Überstundenarbeit oft in der Textilproduktion gefordert wird, müssen die Lieferanten Überstunden auf ein Level limitieren, das menschliche und produktive Arbeitsbedingungen sicher stellt. Bei den Lieferanten darf keine Arbeitswoche über 60 Stunden dauern. Die Arbeitnehmer müssen in einer Arbeitswoche von sieben Tagen mindestens einen Tag frei bekommen. Die Lieferanten müssen bezahlten Jahresurlaub, krankheitsbedingten Ausfall, Mutterschaftsurlaub oder anderen Urlaub, der vom Gesetz festgelegt oder den lokalen Industriestandards entspricht, gewährleisten. Der Lieferant stellt den Arbeitnehmern eine Lohnabrechnung für jeden Zeitraum zur Verfügung, der die Anzahl der geleisteten Tage, die Lohn- oder Stückzahl pro Tag, die Überstunden- und Überstundenzuschläge, die Premien, die Zulagen und die gesetzlichen Abzüge enthält.  

 

           

 

5. ARBEITSBEDINGUNGEN 

Die Lieferanten müssen alle Arbeitnehmer mit Respekt und Würde behandeln und ihnen eine sichere und gesunde Umgebung bieten. Die Lieferanten müssen alle zutreffenden lokalen Gesetze und Vorschriften in Bezug auf Arbeitsbedingungen (die Sicherheit und Gesundheit enthalten), Hygiene, Brandschutz, Risikoabsicherung und elektrische, mechanische und bautechnische Sicherheit erfüllen. Die Lieferanten dürfen keine körperliche Bestrafung oder andere Formen von körperlicher oder psychischer Nötigung, wie Gewaltandrohung, sexuelle Belästigung oder anderen Missbrauch, anwenden. Die Lieferanten dürfen keine körperliche Bestrafung oder Nötigung betreiben oder zulassen. Die Fabriken der Lieferanten müssen ausreichend beleuchtet oder belüftet sein. Es müssen Fenster, Ventilatoren und/oder Klimaanlagen und/oder Heizungen in allen Arbeitsberiechen für angemessene Zirkulation, Belüftung und Temperaturkontrolle vorhanden sein. Es müssen ausreichend und klar gekennzeichnete Ausgänge für die ordnungsgemäße Evakuierung der Arbeiter im Falle eines Feuers oder anderen Notfällen vorhanden sein. Die Ausgänge müssen von blockierenden Objekten frei und während aller Arbeitszeiten zugänglich und unverschlossen bleiben. Feuerlöscher müssen regelmäßig gewartet, befüllt und für alle Mitarbeiter sichtbar gehalten werden. Die Lieferanten müssen ausreichend Trinkwasser für alle Mitarbeiter zur Verfügung stellen und begründeten Zugang während des Arbeitstages erlauben. Die Lieferanten müssen saubere und hygienische Toilettenbereiche während der Arbeitszeiten anbieten und sinnvolle Einschränkungen für ihre Nutzung einsetzen.

 

6. VEREINIGUNGSFREIHEIT 

Arbeitnehmer sollten Verbänden ihrer eigenen Wahl beitreten dürfen. Die Lieferanten dürfen nicht einschreiten, wenn sich Arbeiter rechtmäßig und friedlich vereinen, ausrichten oder kollektiv verhandeln. Die Entscheidung dies zu tun oder nicht müssen allein die Arbeitnehmer treffen.